Neujahrsempfang des BBV am 7. Januar 2001 (Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden)
Verehrte Anwesende, Hervorzuhebende und Gleichgestellte!
Ich begrüsse sie hier am heutigen Tage herzlich, aber etwas zögerlich, zögerlich, nicht weil mir Worte fehlen, wohl aber trotz 40jähriger Berufserfahrung vielleicht die richtigen:
Dies kann in diesem Beruf nicht sein, wird der BVV-Vorsteher, Herr Grabowski, denken, den ich hier recht herzlich begrüssen möchte, Was schert mich dies, der Ball ist Rund wie die Erde und er muss rollen, wie auch die Erde sich weiter dreht, wird der Stadtrat, Herr Buschkowsky denken und auch diesen will ich hier herzlich begrüssen, damit der Ball aber Rollen kann, bedarf es der Jugend, mag der Stadtrat, Herr Reichert beipflichten, (wenn er denn hier wäre), damit aber die Jugend lernt warum ein Ball rollen kann, bedarf sie wiederum der Unterstützung von Herr Stadtrat Schimmang, damit ein Ball aber Rollen kann, bedarf es Sportplätze oder Strassen, dies nun liegt im Einflussbereich von Herrn Ltd. Regierungsbaudirektor Bartz. Auch iesen begrüsse ich mit seiner Gattin herzlich, um so mehr, da doch viele wissen, das sie weiss, das nicht nur eine Automarke über den Stern verfügt, sondern Sterne schlechthin von Bedeutung sind. Damit Jugend aber überhaupt entstehen kann, bedarf es wiederum der Unterstützung von Herrn Stadtrat Schippel. Dass wir für Jugend überhaupt sorgen konnten, darin unterstütze uns der Stadtälteste und Bgm. a.D., Dr. Heinz Stücklen. Das die Jugend auch Spass habe kann, dafür sorgt unser Freund Konsul Harry Wollenschläger als Schaustellerpräsident und Vorsitzender, zusammen mit seinem Sohn Thilo-Harry Wollenschläger. Damit wir Alten nicht vergessen, was gut und schön ist und war, dafür sorgt der Rudower und der Neuköllner Heimatverein, vertreten durch Herrn Ziemer und Herrn Meyer; und dafür, das wir Alten gut untergebracht werden können, sorgt der Bgm. a.D. Herr Mey. Dass wir heutiges und Vergangenes bequem sehen können sorgt das Rudower Journal und das Neuköllner Fenster, vertreten durch die Herrn Glaeser und Kahl. Doch nicht nur der Ball ist Rund, sondern auch die Räder vom Fahrrad, dies weiss zumindest der Vorsitzende vom RV Möwe Britz, Herr Toepfer. Damit wir Gleichgestellten aber nicht ohne Beistand und Sprachrohr sind, wurden die Abgeordneten erfunden, und als solche darf ich Frau Toepfer- Kataw begrüssen. Über allem aber wacht mal in schwarz, unser Bürgermeister Prof. Bodo Manegold, manchmal auch in tiefschwarz, dann aber als Verkünder. Wenn ich Eingangs sagte, ich begrüsse sie heute etwas zögerlich, dann, weil wir schon auf unserem letzen Neujahrsempfang das neue Jahrtausend begrüsst haben. War dies richtig, war es falsch? Angetan jedenfalls waren wir von den drei Nullen hinter der zwei. Nicht ganz falsch war es, da die Britzer nicht nur Gottesfürchtig waren und sind, sondern auch auf die Obrigkeit hörten, denn, zum Jahreswechsel 1899 ordnete Wilhelm II an, dass nunmehr das neue Jahrtausend zu beginnen habe. Da es aber in unserer Zeitrechnung kein 0Jahr gab, beginnt das neue Jahrtausend erst in diesem Jahr, oder auch nicht? Hat doch ein kluger Mathematiker errechnet, das dass neue Jahrtausend erst beim kommenden Jahreswechsel beginnt.
Mir alles Wurscht. Ich sage einfach, herzlich willkommen beim Bürgerverein Berlin- Britz und herzlich willkommen im 21. Jahrhundert. Ihnen allen Wünsche ich im Namen des Bürgervereins für das schon begonnene Jahr Gesundheit, Wohlergehen und den Erfolg, den sie sich wünschen. Ich verbinde dies mit dem Dank für die Unterstützung im vergangenen Jahr und hoffe weiterhin auf ihr Wohlwollen. |